Sexualität, Sexpositivität und Conscious Kink

Weibliche Lust erforschen

Wie wunderbar kann doch eine Sexualität sein, die sich in den Dienst der Erforschung und des Nährens weiblicher Lust stellt. Es geht nicht darum, Orgasmen aus dem weiblichen Schoß und dem weiblichen Körper heraus zu kitzeln, auch wenn dies als Begleiterscheinung mit Freuden begrüßt wird. Vielmehr geht es um Berührbarkeit, Sensualität, verschiedene Qualitäten von Berührung und darum, individuelle Vorlieben zu erspüren und erfahren.

Weibliche Ejakulation (Squirting)

Gibt es so etwas denn überhaupt? Kann jede Frau* oder jeder Mensch mit einer Vagina ejakulieren? Was wussten Frauen* in alten Zeiten über die „heiligen Wasser der Frau*“? Muss ich dabei einen Orgasmus haben? Wie kann ich das selbst bei mir ausprobieren? Wie schaffe ich eine Umgebung, in der ich mich selbstbestimmt entspannen kann? Und gibt es „Techniken“, wie ich einer (anderen) Frau* dabei helfen kann? (Genderoffen/nur Frauen*)

Female Dominance

Ich möchte gerne als Frau* meine dominante Seite ausprobieren, ich möchte bestimmen, aber weiß nicht wie… Wie lenke ich meine*n Untergebenen allein durch Blicke und Gesten? Welche Haltung hilft mir dabei? Wie bekomme ich genau das, was ich will? Wie kann ich sicherstellen, dass ich mich innerhalb der Grenzen von Konsens bewege? In diesem Raum kann Weiblichkeit in ihrer ganzen Kraft erlebt, Erhabenheit zelebriert, die Herrscher*in in sich selbst entdeckt werden. Entdecke die Königin in dir, regiere mit Güte, Würde und führe deinen Hofstaat mit strenger Hand!

Male Service

Es geht hier um die huldvolle und dienende Qualität von Männlichkeit, eine Männlichkeit, die sich bewusst in den Dienst einer höheren Sache oder eines übergeordneten Prinzips stellt. Ich möchte als Mann* ausprobieren, wie ich „zu Diensten“ sein kann, einer Frau* jeden Wunsch von den Augen ablese. Wie fühlt es sich an, mich ihr* zur Verfügung zu stellen? Bin ich dadurch „schwach“? (Der Workshop lässt sich super mit „Female Dominance“ kombinieren)

Neue Männlichkeit

Was bedeutet es heute, Mann* zu sein? Emanzipiert, feministisch oder doch eher machoesk, alpha-dominant? Darf ich mich heutzutage noch in der Rolle des Mannes* wohlfühlen? Was haben mir meine Väter dazu Nützliches und Hinderliches mitgegeben? Wie finde ich meine ganz eigene Definition von gesunder, ausgeglichener, vielleicht weicher Männlichkeit? Wie hilft mir uraltes archetypisches Wissen dabei?

Qualitäten maskuliner Begegnungen

Ist Konkurrenz die einzige Verbindung zwischen Männern*? Können wir uns nur im Kampf begegnen? Habe ich eine Sehnsucht in mir, bevatert zu werden? Traue ich mich, dir als Vater oder Sohn zu begegnen, in Vertrauen und Achtung und in der Erwartung etwas von dir lernen zu können oder mein Wissen weiterzugeben? Oder sehe ich dich als meinen Bruder, dem ich tief verbunden bin? Wie kann eine Nähe zwischen uns entstehen, sodass wir uns aufmachen, in Neugier und Achtsamkeit, männliche* Berührung auszutauschen und die Faszination anderer männlicher* Körper zu erforschen? Oder sehe ich dich vielleicht als meinen Liebhaber, dem ich zärtlich begegne, dem ich leidenschaftlich gesinnt bin? Was passiert, wenn ich mir erlaube einen anderen Blick auf dich zu werfen? In verschiedenen Körperübungen erfahren wir spielerisch die verschiedenen Qualitäten und bewegen uns im Spannungsfeld zwischen Kampf und Zärtlichkeit.

Erotische Rituale

Es ist ein Experiment… geheimste Wünsche und Fantasien, die ich mich bisher nie traute auszusprechen, geschweige denn zu leben. Vielleicht träume ich von Konstellationen, die mehr als zwei Menschen beinhalten? Vielleicht Viele? Vielleicht Fremde? Ein Überfall? Wir halten den Rahmen um sexuelle Erlebnisse und unbekannte Vorlieben auch kleine Schritt außerhalb eurer Komfortzone auszuprobieren. Begegnung mit Anderen, aber mit vollem Einverständnis und Wohlwollen eurer Partner*innen. Spielerisch angeleitete Räu-me um neue Erfahrungen zu machen und Empfindungen zu erleben, vielleicht auch mit Fesseln, Peitschen oder Rollenspielen?

Akro Yoga

Elemente von Berührung, Achtsamkeit, Langsamkeit, Atmung. Bewegungsabläufe gemeinsam erarbeiten. Wie gehe ich in Kontakt, wie kann ich meine Erwartungen zu Gunsten eines gemeinsamen Ziels/Weges anpassen? Wie kann ich besser über Bewegungsabläufe, Vorstellungen und Vorlieben kommunizieren?

Wir benutzen diese spielerischen Elemente gern auch nach intensiven Phasen in den anderen Workshops, um die Körper zu erwecken und die Gemüter wieder aufzulockern.